Gedanken, Impulse und Einblicke rund um Auszeit, innere Ruhe und den Weg zurück zu dir selbst.
Meine Geschichte ist keine heldenhafte Erzählung. Sie ist die Geschichte eines Mannes, der jahrelang funktioniert hat – bis nichts mehr ging. Und der auf diesem Weg etwas gefunden hat, das er nie gesucht hatte.
Es gibt Orte, die besucht man. Und es gibt Orte, die empfangen einen. Das Maggiatal ist so ein Ort. Hier gibt es noch richtige Urlandschaft – smaragdgrüne Flüsse, urwaldartige Wälder und stille Berge.
Wann hast du das letzte Mal wirklich nichts getan? Nicht Netflix geschaut, nicht durch Social Media gescrollt – sondern einfach nur dagesessen. In der Stille. Wir haben verlernt, still zu sein.
Was brauche ich eigentlich? Eine Therapie? Ein Coaching? Oder etwas ganz anderes? Diese Frage begegnet mir oft. Menschen kommen zu mir und sind unsicher, ob sie bei mir richtig sind.
Wenn der Gedanke an eine Auszeit aufkommt, meldet sich oft sofort eine innere Stimme: Das ist Flucht. Das ist Schwäche. Heute weiss ich: Diese Stimme lügt. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Flucht und bewusstem Rückzug.
Vielleicht kennst du das: Du wachst morgens auf und fühlst dich, als hättest du gar nicht geschlafen. Der Tag liegt vor dir wie ein Berg. Die Warnsignale sind da – wir haben nur verlernt, sie zu erkennen.